3 Tipps, wie der Papa das Baby ins Bett bringen kann

Babyschlaf ist ein großes Thema.

Einschlafen mit Baby ist ein großes Thema.

Und Einschlafen mit Papa? Für viele Familien ein noch größeres Thema.

Viele Mamas kennen das Gefühl:

Das Baby akzeptiert abends nur Mama. Stillen, Tragen, Nähe – ohne Mama geht nichts. Das kann wunderschön sein, aber auch unglaublich anstrengend.

Die gute Nachricht:

Babys können auch von Papa oder anderen engen Bezugspersonen liebevoll in den Schlaf begleitet werden. Oft braucht es nur etwas Geduld, Vertrauen und die richtigen Ansätze.

Hier kommen 3 bewährte Tipps, wie auch Papa (oder eine andere Bindungsperson) euer Baby sanft ins Bett bringen kann.

1. Einschlafen mit Papa zuerst tagsüber üben

Neue Schlafrituale funktionieren tagsüber meist leichter als nachts.

Nutze daher die Tagesschläfchen, um Papa aktiv einzubinden.

Tagsüber ist der Druck geringer, das Baby weniger übermüdet und alle sind entspannter. Papa kann verschiedene Einschlafmethoden ausprobieren und beobachten, was gut funktioniert:

  • Wiegen

  • Tragen

  • Spazierengehen

  • leises Summen oder Sprechen

Was tagsüber gut klappt, lässt sich später oft auch abends oder nachts übertragen.

2. Papa darf es anders machen als Mama

Ganz wichtig:

Papa muss nicht genauso einschlafen lassen wie Mama.

Babys akzeptieren bei unterschiedlichen Bezugspersonen oft unterschiedliche Wege – und das ist völlig normal.

Solange das Einschlafen bedürfnisorientiert geschieht und das Baby nicht allein gelassen wird, ist vieles erlaubt.

Eine besonders bewährte Methode für Väter ist das Tragen in einer Babytrage:

  • enger Körperkontakt

  • Wärme

  • Herzschlag spürbar

  • sanfte Bewegung

Diese Kombination wirkt auf viele Babys extrem beruhigend und erleichtert das Einschlafen deutlich.

Der Vorteil:

Tragen ist flexibel. Der Mittagsschlaf funktioniert oft wunderbar beim Spaziergang im Park oder unterwegs an der frischen Luft.

3. Vertrauen haben und dranbleiben

Vertraue auf die Fähigkeiten deines Partners.

Auch wenn es sich anfangs holprig anfühlt oder nicht sofort klappt.

Babyschlaf ist ein Prozess.

Papa braucht Zeit, um seinen eigenen Weg zu finden – genauso wie Mama ihn gefunden hat.

Wichtig ist:

  • nicht aufgeben

  • immer wieder probieren

  • ruhig bleiben

  • dem Baby Sicherheit geben

Jedes Baby ist anders. Mit Geduld, Nähe und Kreativität findet auch Papa seine ganz eigene Einschlafroutine.

 

Fazit: Einschlafen mit Papa ist möglich

Einschlafen ist kein Talent, sondern ein Lernprozess – für Babys genauso wie für Eltern.

Mit etwas Übung, Vertrauen und den richtigen Hilfsmitteln kann auch Papa eine wichtige Rolle beim Einschlafen übernehmen. Das entlastet Mama, stärkt die Bindung zwischen Papa und Baby und bringt mehr Balance in den Familienalltag.

In diesem Sinne:

Viel Erfolg an alle Papas – ihr schafft das 🤍